Warum Führungskräfteentwicklung auch Selbstmanagement und emotionale Kompetenzen enthalten sollte.

15. Juni 2017 in Führungskräfteentwicklung

Die Führungskraft merkt es nicht, die Personalentwicklung ahnt es bereits, die Mitarbeiter baden es aus: Führungskräfte können durch Ihre eigenen Emotionen Ihr Team so stark beeinflussen, dass der schönste Arbeitsplatz mit den tollsten Kollegen zur Hölle wird. Die Konsequenz: ein schlechtes Betriebsklima und hohe Fluktuation. Da hilft nur eines: ein von der Geschäftsführung bzw. der Personalentwicklung initiiertes Trainings- und Coaching-Konzept für alle Führungskräfte und ggf. auch deren Mitarbeiter, wie es von uns bei c-s-x und vielen anderen Experten für soziale und emotionale Kompetenz angeboten wird.

Führungskräfte haben mehr Einfluss auf das Betriebsklima, als sie denken – und ihnen meist lieb ist.

Kennen Sie das? Sie betreten einen Raum und spüren sofort, ob hier gerade herzlich gelacht oder heiß diskutiert wurde, ob Feindseligkeit oder Offenheit herrscht. Dass liegt an der sogenannten „offenen Schleife“ des limbischen Systems, wie der Wissenschaftler Daniel Goleman es nennt. Denn Stimmungen im Raum springen auf jeden über, der im Raum ist – oder ihn gerade betritt. Vor allem Führungskräfte können diese Stimmung besonders stark beeinflussen. Sie haben eine Orientierungs- und Vorbildfunktion und sind bei Besprechungen meist Moderator und „Motor“. Schafft die Führungskraft es beispielsweise am Ende einer heißen Diskussion oder eines Kritikgesprächs wieder ein wohlwollendes und zuversichtliches Gefühl bei den Mitarbeitern zu erzeugen, gehen diese wieder motiviert und mit dem Vorsatz „es in Zukunft besser zu machen“ an Ihre Arbeit. Schafft sie das nicht, bleibt Frust und Demotivation zurück.

Was ist das Ergebnis schlechter Mitarbeiterführung?

  • negatives Betriebsklima,
  • häufige Krankheiten,
  • verminderte Abstimmungen (da Kontaktvermeidung),
  • hohe Fluktuation.

Viele Führungskräfte sind vor allem fachlich orientiert und kennen die Wirkung der Gefühle auf die Arbeitsmotivation nicht. Oft sind sie ungeübt im Wahrnehmen und Steuern der eigenen Emotionen, eventuell sogar im Wahrnehmen der Emotionen und der Stimmung unter ihren Mitarbeitern. Dadurch ist ihnen gar nicht bewusst, wie sehr sie selber das Betriebsklima und eine erfolgreiche Zusammenarbeit beeinflussen können.

Ein Führungskräftetraining zum Thema sonziale Kompetenz oder ein Führungskräfte-Coaching mit dem Fokus emotionale Intelliegenz und Selbststeuerung kann ihnen helfen, diesen Zusammenhang zu verstehen und im beruflichen Alltag zu berücksichtigen. Hierbei hinterfragen die Führungskräfte ihre Bedürfnisse und emotionalen Vorlieben, was sie motiviert und antreibt, was sie „anpiekst“ und was sie stresst. So erkennen sie, was für ein Führungstyp sie sind, welche Vor- und Nachteile das hat und wie sie sich je nach Ziel und Situation förderlich Verhalten können.

Ein Führungskräftetraining zum Thema Selbstmanagement, emotionale Intelligenz und Mitarbeiterführung sollte unsere Ansicht nach also Bestandteil jeder Führungskräfteentwicklung sein, ebenso ein individuelles Coaching, um unter 4 Augen konkrete Situationen durchzusprechen und Handlungsalternativen zu entwickeln.

Fachliches Know-how ist nur die eine Hälfte, die eine kompetente Führungskraft ausmacht, überfachliche Kompetenzen die zweite Hälfte.

Gerne unterstützen wir Sie in Ihrem Unternehmen bei der Entfaltung der Potenziale Ihrer Führungskräfte hin zu einer auch emotional und sozial Kompetenten Führungskraft.

Claudia Seidel und das ganze c-s-x-Team